App-Entwicklung für Einsteiger – Apps für das iPhone & iPad entwickeln

Bekanntermaßen lässt sich mit Apps mittlerweile sehr viel Geld verdienen, nicht umsonst ist es sicher ein Traum vieler Menschen, App-Entwickler zu werden. Doch wie bei vielen anderen gefragten Bereichen auch, so sind nicht nur die Möglichkeiten vielfältig, auch die Konkurrenz ist riesig. Für Interessierte ist der Einstieg ohne entsprechende Vorkenntnisse daher schwierig – aber was braucht es eigentlich, um als App-Entwickler Erfolg zu haben?

Eine eigene iPhone / iPad App entwickeln und Geld damit verdienen

Eine eigene iPhone / iPad App entwickeln und Geld damit verdienen (Bildquelle: ra2 studio – Fotolia.com)

Apps für das iPhone oder iPad erfreuen sich sehr großer Beliebtheit, denn sie sorgen immer wieder für Abwechslung, bieten unterschiedlichste Möglichkeiten des Entertainments und können oftmals sogar auch sehr praktisch und hilfreich sein. Die Zahl der Apps nimmt im iTunes AppStore daher immer weiter zu, dementsprechend ist es für einzelne Apps auch schwieriger, sich in der breiten Masse zu behaupten. Dass die User in kommender Zeit genug von den kleinen Anwendungen haben werden, ist zwar unwahrscheinlich, dennoch wird es künftig wahrscheinlich noch schwieriger werden, die Benutzer überhaupt auf eine bestimmte App aufmerksam zu machen. Selbst sehr gute Apps haben es so mitunter schwer und fahren letztendlich nicht die erhofften Einnahmen ein. Künftige Entwickler sollten daher vor allem realistisch an die Sache herangehen, denn zwar lässt sich hier durchaus auch gutes Geld verdienen, allerdings wird nicht jeder von einem plötzlichen unverhofften Geldregen überrascht werden.

Welche Kenntnisse sind für die App-Entwicklung notwendig?

In jedem Fall sinnvoll und eigentlich auch zwingend notwendig ist ein solider Background, wenn es um die objektorientierte Softwareentwicklung geht. Insbesondere die Programmiersprache C wird dabei oft verwendet. Jedoch wird eine App nicht allein durch die Programmierung zum Erfolg, denn die Verbraucher möchten auch optisch einiges geboten bekommen. Damit die Oberfläche also möglichst ansprechend wirkt, macht sich auch die Flash-Entwicklung oftmals gut. Mit ihr lassen sich verhältnismäßig einfach schöne, eigene Oberflächen entwickeln. Optimal ist natürlich ein Grafiker oder sogar Konzeptzeichner, der der App eine individuelle Note verleiht.

Als Neuling kann man sich entweder mit Literatur (z.B. von mir getestet: Einstieg in Objective C und Cocoa: Mac OS X und iPhone (iOS) Programmierung) oder durch von verschiedenen Anbietern angebotenen Kurse die erforderlichen Kenntnisse für das erste eigene Projekt aneignen.

Anbieter für Kurse, wie z.B. Medienreich bieten entsprechende Computerkurse an, in denen Nutzer die Syntax der Programmiersprache kennenlernen, die neu erworbenen Kenntnisse direkt anwenden und einen Überblick über die Entwicklungsumgebung Xcode erhalten können, die für die Programmierung von iOS-Applikationen notwendig ist. Lohnenswert für Interessierte kann in diesem Zusammenhang beispielsweise ein 4 Tage Kompakt-Intensiv-Kurs sein, der folgendermaßen aufgebaut ist:

  • iOS-Geräte und Betriebssystem werden ausführlich vorgestellt
  • Umgang mit Programmiersprache und Entwicklungsumgebung
  • Kommunikation zwischen Oberfläche und Programmcode
  • Datenverwaltung, Internationalisierung und vieles mehr

Die exakten Kursinhalte sowie die Vorteile, Voraussetzungen und alle weiteren relevanten Informationen können bspw. unter http://www.medienreich.de/training/iphone-ipad-app-entwicklung-ios-6-0 eingesehen werden.

Allerdings lohnt es sich auch hier, zumindest einige Grundkenntnisse in einer objektorientierten Programmiersprache zu haben – ideal hierfür ist natürlich ein entsprechender Intensivkurs oder gar ein Studium. Wer autodidaktisch veranlagt ist, kann womöglich aber auch schon mit der passenden Einführungslektüre weit kommen.

Erfolg als App-Entwickler

Die App-Entwicklung gilt allgemein hin als Branche, in der mitunter riesige Gewinne gemacht werden können und zum Teil trifft dies auch zu. Immer einmal wieder wird eine App – so simpel sie auch sein mag – zum absoluten Verkaufsschlager und hat sie sich erst herumgesprochen, so sind die Gewinne wirklich enorm. Doch der Großteil an Apps geht in der Masse unter, dessen sollten sich motivierte Neu-Entwickler bewusst sein. Andererseits können hingegen Anwendungen, die sich zumindest ansatzweise gut verkaufen, auch durchaus rentabel sein.

„Wenn man allerdings eine App hat, die sich auch nur halbwegs gut verkauft, hat man auch langfristig ein nettes passives Einkommen.“ Hans Schneider, selbständiger iPhone Entwickler (Quelle: Selbstständig im Netz)

Möglich ist in diesem Zuge auch eine Monetarisierung der App durch Werbung, hierbei sollte Anwendern allerdings bewusst sein, dass einerseits eine große Installationsbasis und auch User benötigt werden, damit sich dieses Konzept auch rentiert. Damit eine App letztendlich Erfolg hat, ist sie aber vor allem auf die Bemühungen des Entwicklers selbst angewiesen. Dafür eignen sich beispielsweise entsprechende SEO-Maßnahmen, aber auch Rezensionen in beliebten Blogs können weiterhelfen. Zudem sollte die App am besten auch über ein gewisses Alleinstellungsmerkmal oder einen anderen Vorteil verfügen.

 

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Hallo, ich bin Julian - Wirtschaftsingenieur und Blogger bei APPSlication.de. In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit Apple Produkten und allem was dazugehört. Du findest mich auch auf Twitter Facebook und Google+.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich glaube wichtiger als die Programmierkenntnisse ist ein gewisser Überblick über den aktuellen Markt bzw. was gerade im Trend liegt. Die Programmierung an sich ist da wohl das kleinere Problem…

    Generell kann ich aber jedem Raten, nicht alles auf eine App zu setzen 😉

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